Abitur-Skandale

Abitur-Skandale

Das Abitur stellt für viele SchülerInnen das Ende ihrer Schulkarriere dar. Allerdings läuft bei den Prüfungen nicht immer alles rund: Von Beschwerden der SchülerInnen über zu Gute Noten, bis hin zu gestohlenen Aufgaben ist schon alles vorgekommen. Hier zeigen wir euch nun ein paar der brisanteren Fälle.

Im Jahr 2013 ist an einer Privatschule der gesamte Jahrgang durch die schriftliche Abiturprüfung gefallen. Dies lag vor allem an der unzureichenden Vorbereitung, allerdings hatten sich schon vor den Prüfungen einige der 27 SchülerInnen über veraltete Schulbücher und schlechte Lehrkräfte beschwert.

Einen weniger schweren Fall gab es 2019, als 109 SchülerInnen die Abiturprüfung in Gemeinschaftskunde wiederholen durften. Dies lag an einer Fragestellung, in der das Wort „Kategorienmodell“ verwendet wurde. Viele Lehrer hatten diesen Begriff in ihrem Unterricht fachlich zutreffend in „Theorien der internationalen Beziehungen“ abgeändert, da der Begriff in keinem Lehrwerk vorkam.

Ein weiterer Fall, der den SchülerInnen eher gelegen kam, war 2013, als der Direktor bei insgesamt 86 SchülerInnen alles um einen Punkt nach oben korrigierte, um den guten Ruf der Schule zu schützen. Der Direktor erhielt eine Geldstrafe, aber an den Noten der SchülerInnen wurde zum Vorteil dieser nichts geändert.

2020 mussten über 30 000 Schüler und Schülerinnen in Bayern Ersatz-Aufgaben bekommen, weil drei 18-jährige die Abitur-Aufgaben für die Fächer Deutsch, Latein und Englisch stahlen. Die drei waren mithilfe eines nachgemachten Generalschlüssels in die Schule gelangt und hatten den Safe mit den Aufgaben aufgesägt.

Was sagt ihr zu diesen schrägen Storys? Welche gefällt euch am besten, oder kennt ihr vielleicht sogar noch mehr? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
Am Mittwoch wird es noch einen interessanten Artikel zu den jährlichen Petitionen für die Abiturprüfungen in den Fächern Mathe und Englisch geben.

Florian

Florian

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