Der Schwarzmarkt des Internets

Der Schwarzmarkt des Internets

Letzte Woche noch waren die Bildschirme am GiPS aus. Wieso das? Hat das etwas mit dem Darknet zu tun?

Egal ob Waffen, Drogen oder Auftragsmörder: fast alles ist im Darknet zu erwerben.
Dies ist ein versteckter Teil des Internets für jeden, der einen Standardbrowser verwendet. Um diesen Bereich zu erreichen, benötigt man eine besondere Software, den Tor-Browser. Das Besondere an dem Tor-Browser gegenüber dem herkömmlichen Browser ist, dass man anonym bleibt.

Ist es strafbar im Darknet zu surfen?
Das Surfen im Darknet an sich ist nicht strafbar, jedoch kann es aufgrund der
Unübersichtlichkeit im Darknet schnell gefährlich werden. Denn auch ganz ohne einen Kauf können sich Nutzer strafbar machen, weil sogenannte “Thumbnails“, also Vorschaubilder, im Browser Cache gespeichert werden. Das heißt, sollten Ermittler diese Thumbnails von illegalen Inhalten finden, reicht das bereits für eine Anzeige.

Wie nutzen Kriminelle das Darknet?
Die meisten Kriminellen nutzen das Darknet zum Erwerb von Waffen, geklauten Bankkonten oder auch gestohlenen Identitäten. Bezahlt werden diese Dinge normalerweise mit einer der vielen Kryptowährungen, welche ebenso ziemlich anonym sind. Da man sich im Darknet spurlos bewegen kann, ist es auch für die Polizei sehr schwierig, Kriminellen auf die Spur zu kommen. Aus diesem Grund hat die Polizei beispielsweise eine extra Spezialeinheit gegründet, welche sich darauf spezialisiert hat, Kriminellen im Darknet auf die Spur zu kommen.

Abschließend lässt sich sagen, dass, auch wenn das normale Surfen im Darknet nicht direkt illegal ist, man trotzdem davon Abstand halten sollte.
Und dass unsere Bildschirme nicht funktioniert haben, lang wohl eher an unserer Technik.

Laurenz

Laurenz

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