Die Hoffnung stirbt zuletzt

Die Hoffnung stirbt zuletzt

24. Februar 2022 – Der Tag an dem Russland die Ukraine angriff. Ein dunkler Tag, der in die Geschichte eingehen wird.

Es wäre wohl ein Wunder gewesen, wenn Putin in den letzten Tagen noch eingelenkt und den diplomatischen Weg im Russland-Ukraine-Konflikt gewählt hätte.

Doch mit dem am Mittwoch gegangenen Schritt hat er nun den menschenverachtenden und niederträchtigen Weg gewählt, ein Land und seine Bewohner in Angst und Schrecken zu versetzten und mit einem Krieg Vernichtung und unschuldige Menschenleben zu fordern.

Es wird schnell klar, dass Menschen der ganzen Welt gegen diesen Krieg sind. Im Internet sind Videos von russichen Bürgern zu sehen, die sich für das Verhalten ihres Landes, beziehungsweise ihrer Regierung, entschuldigen. In Russland und anderen Ländern finden Demonstrationen gegen den Einmarsch statt.

Es gibt mir doch ein bisschen Hoffnung, zu sehen, wie solidarisch viele Menschen und Länder mit der Ukraine sind. So wurden mehrere Gebäude weltweit in den Farben der ukrainischen Flagge beleuchtet, Menschen spenden Geld und Hilfsgüter an die Ukraine und viele gehen auf die Straße.

Dennoch überwiegt bei den meisten wohl die Angst, dass sich dieser Krieg bald auf ein größeres Gebiet ausbreiten könnte.

Inzwischen hat Russland sogar Finnland mit Konsequenzen gedroht, sollten sie der Nato beitreten.

Ich bin der Meinung, dass solange sich niemand militärisch in diesen Krieg einmischt, wir hier erstmal relativ sicher sind.

Die Sanktionen, die verhängt werden, sind daher momentan unser einziges Mittel, Druck auf Russland auszuüben und unsere Abwendung zu zeigen. Denn auf einen Krieg mit der Atommacht Russland können wir uns wohl kaum einlassen.

Die Sanktionen muss Russland nun in aller Härte zu spüren bekommen, auch wenn klar ist, dass dies auch Auswirkungen auf beispielsweise unsere Gaspreise haben wird.

Da die Ukraine außerdem kein Mitgliedsstaat der Nato ist, wird diese erstmal eher nicht eingreifen. So bleibt ihr nur noch das inzwischen gestartete Aufrüsten in den östlichen Nato-Mitgliedsländern als Reaktion auf die Invasion.

Es liegt nun an uns allen, die Hoffnung nicht aufzugeben. Denn wenn wir die Hoffnung verlieren, wie sollen wir dann unsere Unterstützung für die Ukraine zeigen? Wie sollen die Menschen dort dann noch ein Gefühl der Hoffnung verspüren können? Die Hoffnung zu verlieren wäre zudem ein deutliches Zeichen von Schwäche, welches Russland in seinem Kampf noch viel stärker machen würde. Europa und die Nato müssen geschlossen und entschieden auftreten, um ein klares Zeichen gegen den Krieg zu setzen und um Stärke und Entschlossenheit zu zeigen. Ein gespaltenes Europa oder Nato-Bündnis würde sonst den Weg zum Expansionismus für Putin öffnen und die Schwächen einer Diplomatie offenlegen.

Bild: F.Şahan

Lara

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