
Foto: Silvesterfeuerwerk von Naneta
Neues Jahr, neues Ich – ein Spruch, den wir jedes Jahr hören. Doch warum warten wir auf das neue Jahr, statt den Mut zu fassen, uns hier und jetzt unseren eigenen Schwächen zu stellen?
Der Jahreswechsel fühlt sich oft wie ein Neubeginn an. Wir fassen neue Vorsätze und hoffen auf Veränderungen. Doch nur wenige Tage später kehrt der Alltag zurück – und mit ihm das Warten auf den „richtigen Moment“.
Dai, Milkman und Riis (2014) bestätigen dieses Verhaltensmuster in ihrer Serie von Studien (https://doi.org/10.1287/mnsc.2014.1901). Mit ihrer Studie zeigen sie, dass Menschen nach zeitlichen Wendepunkten wie dem Neujahr eher neue Ziele beginnen.
Allerdings führen diese Vorsätze nicht automatisch zu langfristigem Erfolg, da Motivation allein oft nicht ausreicht, um Gewohnheiten dauerhaft zu ändern. Oft erkennen wir nicht, dass sich unsere Ziele unnötig in die Länge ziehen. Durch vergängliche Motivation und mangelnde Disziplin neigen wir dazu, persönliche Bestrebungen aufzuschieben, um einen vermeintlich „besseren Zeitpunkt“ zu finden. Gibt es diesen überhaupt?
Wir alle kennen die Antwort, können sie aber nicht einsehen. Der perfekte Zeitpunkt wird nie auftreten! Vielmehr hängt der persönliche Erfolg von einem selbst ab als von der Zeit. Durch aufrichtiges Willen und disziplinierte Arbeit entkommen wir dem Teufelskreis, untätig und passiv auf das nächste Jahr zu warten.
Habt ihr schon Wunschvorstellungen, die ihr erreichen wollt? Verpasst nicht die Chance sie zu verwirklichen und ebenso nicht den kommenden Beitrag von Isabella!
Darlina
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