Emanzipation der Frau

Emanzipation der Frau

NICHT VERGESSEN: Am 8. März ist Internationaler Frauentag!

Das Wort „Emanzipation“ kommt aus dem Lateinischen und bedeutet „eigenständig werden“.

Angefangen mit dem Wahlrecht für Frauen in Deutschland 1918, waren die 20er Jahre bahnbrechend für die Befreiung der Frau. Zwischen 1920 und 1932 wurden mehr als 100 weibliche Reichstagsabgeordnete gewählt. Auch gesellschaftlich änderte sich das Bild der Frau.

Die Frauen der zwanziger Jahre konnten für sich eine neue Rolle entwerfen und erkämpften sich einen Platz in der Arbeitswelt. Sie konnten Hosenanzüge und flache Schuhe tragen und symbolisierten somit die neu empfundene Gleichstellung zwischen Mann und Frau.
Die gewandelte Selbstwahrnehmung vieler Frauen spiegelte sich nicht nur in der Berufung, sonder auch in ihrer Einstellung zur Mode wider. Sie brachten ihr neu entdecktes Selbstbewusstsein

durch Mode und der Verkörperung ihrer Reize zum Vorschein. Die Mode sollte die moderne Frau zieren, ohne sie in ihrer Bewegungsfreiheit zu behindern, und gleichzeitig die neue Dynamik und Betriebsamkeit möglichst unzensiert nach außen tragen. Frauen verzichteten am Tag bewusst auf ihre weiblichen Reize, um in der von Männern dominierten Arbeitswelt zu bestehen, und schmückten sich nachts umso mehr.
Als Symbol der Befreiung der Frau von bürgerlichen Normen sah man die Zigarette. Das Rauchen in der Öffentlichkeit, das einst untersagt war, gehörte nun zum guten Ton. Für viele Frauen schmeckte die Zigarette nach Freiheit und Unabhängigkeit und war somit ein fester Bestandteil des neuen Lebensgefühls.

Intizar

Intizar

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