
Wieder einmal ist es so weit: Die gute alte Klassenarbeitsphase ist zurück :).
Plötzlich herrscht in der Schule eine ganz andere Stimmung. Das fröhliche Lachen verstummt, und eine spürbare Spannung erfüllt die Flure. Überall wird gelernt, wiederholt und gehofft, dass sich die Mühe am Ende auszahlt. Auf einmal wird der Schreibtisch zum Mittelpunkt des eigenen kleinen Universums.
Wir alle kennen dieses Szenario: Es ist spät am Abend, der Schreibtisch ist überfüllt mit Heften,Büchern und Karteikarten, und wir versuchen verzweifelt, den ganzen Stoff irgendwie in unseren Kopf zu bekommen. Der Druck steigt, die Motivation sinkt.
Doch warum machen wir eigentlich jedes Mal das Gleiche? Gibt es nicht Methoden, mit denen man in der Klassenarbeitsphase entspannter, konzentrierter und vielleicht sogar mit mehr Freizeit lernen kann und trotzdem Top-Ergebnisse erzielt?
Hier sind drei Methoden, die Dir garantiert helfen werden:
1) Active- Recall -Methode: Lernstoff aktiv abrufen
Eine richtig effektive Methode zum Lernen ist der Active Recall. Dabei liest du den Stoff nicht nur stumpf durch, sondern rufst das Wissen aktiv aus dem Kopf ab. Zwei super Wege dafür sind Blurting und die Feynman-Methode. Beim Blurting schreibst du einfach alles auf, was du über ein Thema weißt, ohne in deine Unterlagen zu schauen. Bei der Feynman-Methode erklärst du den Stoff einer Person, die idealerweise nichts von dem Thema weiß, so, dass sie es danach versteht. Bei beiden Methoden merkst du sofort, ob du das Thema wirklich verstanden hast oder ob noch irgendwo Lücken sind. So lernst du effektiv und merkst nicht erst in der Klassenarbeit, dass du etwas nicht richtig erklären kannst.
2) Mindmaps und Visualisierungen:
Durch das Erstellen von Mindmaps zu bestimmten Themen oder das Visualisieren deines Lernstoffsmit zum Beispiel Sketchnotes (Kombination von Text, Symbolen/kleinen Zeichnungen und Pfeilen) kannst du Zusammenhänge viel schneller erkennen und den Stoff besser verstehen, als wenn du ihn nur auswendig lernst. Außerdem schaffst du dadurch mehr Ordnung in deinem Kopf, was es unwahrscheinlicher macht, dass du wichtige Inhalte vergisst.
3) Spaced Repetition: Lernen mit System
Hierbei wiederholst du die Inhalte regelmäßig in Abständen, statt alles auf einmal zu lernen. Lernst du zum Beispiel Vokabeln, machst du das nicht erst am Abend vor dem Test und riskierst, dass du sie wieder vergisst. Stattdessen wiederholst du sie über mehrere Tage, zum Beispiel eine Woche lang. So speichern sie sich im Langzeitgedächtnis ab. Mit dieser Methode gibt es kein Paniklernen mehr am Abend vor der Klassenarbeit. Außerdem bleiben die Vokabeln nach dem Test im Kopf, sodass du sie auch weiterhin benutzen kannst 🙂
Also, worauf wartest du noch? Probiere die Methoden beim nächsten Mal direkt aus und lerne smart statt gestresst!
Welche Lernmethode ist dein Favorit? Schreib’s uns gerne in die Kommentare!
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Israa (J1)
Foto: Naneta (J1)






