Geld über Menschenrechte?

Geld über Menschenrechte?

Überall und jederzeit wird über Menschenrechte gesprochen, doch sobald ein großes Sportevent ansteht, verstummen die Forderungen nach einer Einhaltung dieser.

Gerade jetzt, während die Olympischen Winterspiele in China stattfinden. China, ein Land welches schon oft in der Kritik stand für seinen Umgang mit der muslimischen Minderheit, der Uiguren. Laut Berichten des Forschers Adrian Zenz sollen sich circa 1.5 Millionen Uiguren in Haft befinden. Dass dies nicht menschenrechtswürdig ist, ist offensichtlich. Menschen werden aufgrund ihrer Religion in Internierungslager gesteckt und sollen dort umerzogen werden. Trotzdem finden die Olympischen Spiele in China statt und mehr als ein politischer Boykott ist nicht unternommen worden.

Mit Blick auf weitere Sportevents dieses Jahr stellt man schnell fest, dass auch die Fußball WM nächsten Winter in einem ebenso fragwürdigen

Land stattfindet, nämlich in Qatar. Bei den Arbeiten an den Stadien sollen laut Berichten des ZDF mindestens 15.000 Arbeitsmigrantinnen ums Leben gekommen sein. Auch die Lebensbedingungen dieser Arbeiterinnen sind nicht menschenrechtswürdig. Laut der Tagesschau soll ihnen Trinkwasser verweigert worden sein und auch bei 50 Grad sollen sie gezwungen worden sein, zu arbeiten.

Am Ende stellt man bei beiden Sportevents fest, dass das Geld wichtiger zu sein scheint, als die Einhaltung der Menschenrechte in diesen Ländern.

Laurenz

Laurenz

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