
Bild „Was brauche ich für meine Zukunft?“ von Selina
Nach einer Umfrage in der Jahrgangsstufe 1 zeigt sich, dass viele Schülerinnen und Schüler mit der Auswahl der aktuell unterrichteten Fächer unzufrieden sind. Selbst nach der eigenen Fächerwahl für das Abitur, fühlt man sich gezwungen sinnlose Sachen zu erlernen.
Laut der Umfrage beklagen sich die meisten Schüler über Fächer wie Bildende Kunst oder Musik. Die Benotung der Leistung in den beiden Fächern erscheint den meisten sinnlos und sogar unfair. Während manche Schüler ihre künstlerische Begabung frei laufen lassen können, hadern andere aufgrund ihrer mangelnden Kreativität. Letztendlich ist Kunst nicht objektiv zu werten und vielmehr ein Mittel, um seine Individualität zu zeigen.
Ironischerweise geraten auch abstrakte Fächer wie Mathe oder Chemie immer wieder in die Kritik. Dabei spielt vor allem die Menge an Stoff eine Rolle, die wir vermittelt bekommen. Wer braucht im späteren Leben schon die zweite Ableitung eines Graphen?
Dennoch gibt es auch kreative Vorschläge von Schülerinnen und Schülern. Sie fordern Unterricht in „für später nützlicheren“ Themenbereichen wie Steuern oder sogar Kochen. Diese alltagsnahen Kompetenzen erwerben viele junge Erwachsene oft erst dann, wenn sie bereits auf sich allein gestellt sind. Schließlich fällt es leichter, unabhängig zu werden, wenn man frühzeitig auf die Anforderungen des Lebens vorbereitet wird.
Außerdem fehlt dem aktuellen Bildungsplan der Gegenwartsbezug, denn heutzutage ist vor allem Medienkompetenz gefragt. Es ist wichtig, diese Generation auf die kommende Digitalwelt vorzubereiten und sie dementsprechend weiterzubilden. Wenn ihr neue Fächer einführen könntet, welche wären es? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
Darlina (J1)
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