Juniorwahl am GIPS

Juniorwahl am GIPS

In ganz Deutschland haben 4.531 Schulen an der Juniorwahl teilgenommen, um ein Meinungsbild der Jugendlichen darstellen zu können.
Das GIPS hat in der Woche vor der Bundestagswahl von der Achten bis zur Zwölften Klasse gewählt. 281 Schüler waren wahlberechtigt, davon gaben 252 Schüler ihe Stimme ab (Wahlbeteilung: 89,7%, Bundestagswahl: 76,7%). Die Wahlbeteilung ist dennoch nicht vergleichbar, da die Wahl während der Schulzeit stattfand und somit alle anwesenden Schüler beteiligt waren.
Generell gibt es zwei Stimmen auf dem Wahlzettel. Mit der ersten Stimme wird ein Direktkandidat im jeweiligen Wahlkreis gewählt, der diesen dann im Bundestag vertritt. In ganz Deutschland gibt es insgesamt 299 Wahlkreise, diese bilden einen großen Teil des Bundestages. Die restlichen Sitze werden so verteilt, dass am Ende die prozenttualen Anteile der Zweitstimme jeder Partei abgebildet sind.

Erststimmenanteile
Bei der Juniorwahl am GIPS gewann, bei der Erststimme, Tobias Bacherle von den GRÜNEN, gefolgt von Jasmina Hostert von der SPD. Marc Biadacz von der CDU und Florian Toncar von der FDP belegen den dritten und vierten Platz. Auffallend ist der sehr große Unterschied zwischen dem CDU-Ergebnis der Juniorwahl und der Bundestagswahl. Hinzu kommt, dass die Grünen rund 10% mehr bei der Juniorwahl im Vergleich zur Bundestagswahl erlangten.

Zweitstimmenanteile
Bei der Zweitstimme waren die CDU/CSU und die AFD die klaren Verlierer im Vergleich zur bundesweiten Wahl, da Sie beide ca. 40% weniger Stimmen erhalten haben. FDP, GRÜNE und DIE LINKEN gewannen jeweils an Wählerstimmen und die SPD blieb annähernd gleich.

Koalitionen
Durch die Ergebnisse der Wahl lässt sich grob einschätzen, welche Koalitionen möglich wären. Dennoch kann man nicht wissen ob, die Koalitionen wirklich stattfinden könnten, da wir nur die Daten eines Wahlkreises haben und somit die restlichen 298 Wahlkreise unbestimmt sind. Um eine Einschätzung darüber zu geben, verwenden wir die Zweitstimme der Parteien im Bundestag (Sonstige Parteien wurden abgezogen, somit ergeben sich höhere Prozentzahlen der anderen Parteien). Die Koalitionen müssen die absolute Merhheit haben, also über 50%, um regieren zu dürfen.
Im Gegensatz zur normalen Bundetagswahl, ist die Große Koalition vermutlich nicht möglich, jedoch ist die ROT-ROT-GRÜN Koalition durchführbar. Die Jamaika Koalition, sowie die Ampel Koalition sind möglich. Die ROT-GRÜN Koalition ist ebenfalls möglich, somit wäre die Ampel Koalition eher unrealistisch, weil die SPD und GRÜNEN auch ohne die FDP regieren könnten.

Ben

Ben

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