Mit Kaugummikauen zu besseren Noten? – Start-up Brainadept

Mit Kaugummikauen zu besseren Noten? – Start-up Brainadept

Wir vom GIPS Online Team haben uns mit Erik Maier, einem ehemaligen Schüler des GiPS zusammengesetzt und ihn über sein Start-up interviewt. Erik ist 19 Jahre alt und hat sein Abitur im Jahr 2020 an unserer Schule gemacht.

GiPS: Zu allererst, wie bist du überhaupt auf die Idee gekommen, ein Start-Up zu gründen?
Erik: Ursprünglich hatte ich nach der Schule vor, Work and Travel zu machen, was aber dann aufgrund Corona nicht möglich war. Für ein Studium war es dann aber auch schon zu spät, deshalb habe ich mich entschieden, etwas Eigenes auszuprobieren. Meine Inspiration dafür war familiär bedingt.


Dein Unternehmen trägt den Namen „Brainadept“, könntest du vielleicht nochmal kurz erklären, um was es sich dabei handelt.
Unsere Grundidee für Brainadept war es, gesunde Ernährung cool zu machen. Also musste ein Snack her, der gleichzeitig gesund und dabei auch cool war. Und was eignet sich da besser, als ein Kaugummi? Wir haben uns mit vielen Experten zusammengesetzt und einen Kaugummi entwickelt, der für unseren Körper wichtige Nährstoffe enthält, wie z.B. Kupfer und Magnesium. Die Nährstoffe werden durch die Membran im Mund aufgenommen und gelangen so in das Gehirn. Zudem fördert das Kauen ebenfalls die Konzentration, was auch von vielen Studien belegt wird. Also wird letztendlich durch den Kaugummi die Lernleistung gesteigert und so können bessere Noten erzielt werden. Neben unserem „Braingum“ geben wir SchülerInnen zudem Tipps fürs Lernen auf Social Media.


Und wie könnt ihr das Ganze finanzieren?
Am 7.Mai starten wir ein Crowd-Funding. Das bedeutet, dass Personen, die unsere Idee cool finden, einen Betrag spenden und im Austausch dafür ein erstes Paket mit Kaugummis erhalten. Somit sehen wir, ob unser Produkt gut ankommt und binden eventuell schon die ersten Kunden an unser Unternehmen.


Hast du manchmal Angst davor, zu Scheitern?
Es gibt natürlich immer gute und schlechte Phasen, aber glücklicherweise habe ich das Start-Up mit einem Kumpel gegründet und so können wir uns immer gegenseitig motivieren, dran zu bleiben. Zudem verfolge ich die sogenannte Lean Start-Up Methode, wobei man möglichst wenig Geld investiert und dadurch ein geringeres Risiko hat, alles zu verlieren. Dies ist zum Beispiel durch das Crowd-Funding möglich.


Auf welche Herausforderungen seid ihr gestoßen?
Die wohl größte Herausforderung ist es, dranzubleiben. Es ist ein sehr langer Weg und am Anfang muss man sehr geduldig sein, da es natürlich Zeit braucht, bis man zu Ergebnissen kommt. Teilweise kann es auch wirklich frustrierend sein, aus einem Motivationsloch herauszukommen. Aber wenn man wirklich Spaß an der Sache hat, sind diese Phasen schnell wieder überwunden.


Möchtest du unseren LeserInnen noch irgendetwas mit auf den Weg geben?
Am Ende des Tages solltet ihr euch bei der Jobauswahl nicht auf das Gehalt beschränken. Macht stattdessen etwas, worin ihr gut seid und was euch Spaß macht, denn so habt ihr wohl die besten Chancen, erfolgreich zu sein.

Was haltet ihr von Eriks Idee mit seinem Start-up? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!

Ben

Ben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.