Schnäppchen überall oder skrupellose Abzocke?

Foto 1: Black Friday ausbeute; (gemacht von Selina)

Wer kennt es nicht: überfüllte Geschäfte, massive Rabatte und der inoffizielle Start der Weihnachsteinkaufsaison. Genau, es ist schon wieder Black Friday. Doch wo hat der Tag seine Wurzeln, warum gibt es ihn und was steckt dahinter? Welche Tricks und Maschen benutzen die Händler? Dies alles erfahrt ihr in diesem Artikel.

Geschichte und Herkunft

Zu allererst erschien der Begriff Black Friday 1951, um darauf aufmerksam zu machen, dass viele Arbeiter sich nach dem Thanksgiving-Donnerstag den Freitag frei nahmen, um ein langes Wochenende zu haben.

Der Begriff Black Friday an sich entstand 1980, da Einzelhändler behaupteten, dass dieser Tag den Zeitpunkt festsetze, an dem ihre Konten vom Bereich, in dem sie Verluste machten, also (rote Zahlen), zum gewinnbringenden Bereich (schwarzen Zahlen) wechselten. Ab den 90er Jahren wurde der Black Friday zum festen Bestandteil der USA.

Vom Shoppingtag zum Shoppingmonat

Heutzutage kennen wir diesen Tag als Tag des Shoppens, der neuerdings durch die „Black Week“ eingeleitet wird und vom „Cybermonday“ gefolgt wird, als Tag des unerlässlichen Shoppens und Schnäppchenjagens. Laut einer Podcast-Episode des Deutschlandfunk Novas verlagert sich der Handel am Black Friday immer weiter in den Onlinebereich.                                                                                   Da der Prozess des Vorbereitens und der Werbung und des Verkaufes einen immensen Aufwand für die Händler bedeutet, wurde dieser Tag oft auf eine ganze Woche der sogenannten „Black Week“ und sogar den ganzen Novembermonat den „Black Month“, sowie den Montag danach den sogenannten „Cybermonday“ verlängert.

Maschen der Verkäufer

Laut einer Statistik von Statista und dem Podcast des Deutschlandfunk Novas sind vor allem Elektronikartikel und Schnäppchen aus den Onlineshops besonders beliebt bei den Konsumenten.

Verkäufer locken mit psychologischen Impulsen wie z.B.  Countdowns oder Angaben wie bspw.: nur noch 3 Stück verfügbar und ähnlichem, um den Kaufinteressierten zu dem Kauf zu drängen. Zudem gibt es noch das Gerücht, dass Händler absichtlich vor dem Black Friday die Preise hochsetzten und sie dann anlässlich des Tages stark reduzierten, damit dem Käufer ein weiterer Impuls zum Kaufen gegeben wird.  Wenn man nun an so manchen Geschäften vorbeigeht, sieht man Schilder mit starken Reduktionen in Höhe von 60-80%. Doch ist das wirklich realistisch oder nur eine fiese Masche, um den Verbraucher in die Falle zu locken? Tatsächlich stimmen diese Reduktionen zum Teil schon, beziehen sich jedoch eher auf die Unverbindliche Preisempfehlung (UVP) und nicht auf den Marktpreis, mit dem die Produkte im Geschäft angeboten werden.

Tipps und Tricks

Mit folgenden Tipps könnt ihr den Fallen entkommen: Falls ihr ausreichend Zeit habt, schaut einfach ruhig auf Preisvergleichsportale wie „Idealo“ oder „Geizhals“ nach, wie hoch der Preis vor dem Black Friday angesetzt war und vergleicht ihn mit dem vermeintlichen Rabatt des Anbieters.

Vor allem bei digitalen Produkten wie z.B. Programme; Apps; Streaming angeboten und elektronischen Artikeln könnt ihr ziemlich viel sparen und fast immer einen gut reduzierten Preis erhalten.

Achtet immer auf die Frage: „Brauche ich das eigentlich jetzt und bringt es mir etwas, oder werde ich den Kauf im Nachhinein bereuen?“

Meinungen

Anlässlich des Black Fridays habe ich ein paar unserer Mitschüler befragt, was sie eigentlich von allem dem halten:

– „Ich halte den Black Friday für eine Abzocke. Es ist eine pure Illusion, bei der die Preise davor in die Höhe getrieben werden.“

– „Ich sehe den Black Friday als sehr positiv, da es Angebote gibt, mit denen man sich vor allem als Schüler/-in leichter Sachen besorgen und leisten kann. Jedoch sehe ich auch die negative Seite davon: Massenkonsum von Dingen, die man eigentlich nicht benötigt. Es ist außerdem schlecht für die Umwelt, da viel Verpackungsmüll verbraucht wird und meistens die Preise der Produkte genau vor dem Black Friday hochgesetzt werden, damit es so aussieht, als ob die Preise extra gesenkt wurden, was in der Realität nicht der Fall ist. „

– „Ich finde den Black Friday eigentlich als ganz praktisch, da man sich in dieser Zeit gerne umschauen kann, falls man etwas benötigt und dann schonmal ein ganz gutes Schnäppchen landen kann.“

— „Ich kann mich nicht ganz entscheiden. Manchmal gibt es echt gute Angebote und manchmal ist es einfach ein Scam und die Läden sind viel zu überfüllt.“

– „Also sehr negativ am Black Friday ist, dass man oft nur die Auslaufmodelle zu einem stark reduzierten Preis angeboten bekommt.“

Schreibt uns gerne in die Kommentare, was ihr von dem Black Friday handelt, was ihr euch besorgt habt und ob es eine gute Entscheidung war oder ihr es im Nachhinein bereut habt!

Am Montag erwartet euch ein wertschätzender Artikel über das gesunde Pausenbrot von Slawa, schaut auch dann gerne wieder vorbei!

Quellen

https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/black-friday-echte-schnaeppchen-oder-scam

https://www.patpat.com/de/blogs/festival/when-and-why-did-black-friday-start

https://sl.bing.net/j1mayY0Fstw

Bianca Tutuian (J1)

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