
Bild „Schneeballschlacchtverbot !!!“ von Isabella
Winter, Schnee auf dem Schulhof und eigentlich gute Laune, bis das altbekannte Verbot fällt: Schneeballschlachten sind nicht erlaubt.
Die Begründung der Lehrkräfte ist verständlich: In Schneebällen könnten Steine oder Eis sein und sich jemand verletzen. Sicherheit ist wichtig, keine Frage.
Trotzdem finden viele Schüler dieses Verbot übertrieben. Eine Schneeballschlacht bedeutet Bewegung, Spaß und gemeinsames Lachen, genau das, was im stressigen Schulalltag oft fehlt. Studien zeigen, dass Bewegung in den Pausen die Konzentration verbessert und Stress abbaut. Gerade im Winter ist das besonders wichtig. Wenn Sport draußen ohnehin eingeschränkt ist, fällt eine Schneeballschlacht genau richtig.
Außerdem stärkt gemeinsames Spielen das soziale Miteinander. Bei einer Schneeballschlacht spielen verschiedene Klassenstufen miteinander, Freundesgruppen mischen sich, man lacht zusammen und genau das macht Schule doch auch aus.
Natürlich gibt es Risiken. Aber sind diese wirklich größer als bei anderen Pausenaktivitäten? Beim Fußballspielen gibt es ebenfalls Zusammenstöße, beim Rennen kann man stürzen, trotzdem sind diese Dinge erlaubt.
Viele Schüler sehen die Gefahr von Steinen oder Eis im Schnee nicht als großes Problem, da man klare Regeln einführen könnte. So könnten Schneebälle nur aus frischem Schnee geformt werden, ohne Eis oder Steine. Außerdem könnte festgelegt werden, dass nicht auf das Gesicht gezielt wird und Schneeballschlachten nur in einem abgegrenzten Bereich stattfinden.
Mit solchen Regeln würde Verantwortung übernommen werden, und zwar von uns Schülern selbst. Denn genau das wird uns doch sonst auch ständig beigebracht: Verantwortung tragen, Rücksicht nehmen und gemeinsam Lösungen finden.
Quelle: https://www.fachportal-paedagogik.de/literatur/vollanzeige.html?FId=3341473
Isabella, J1
Folgt uns gerne auf Insta!






