Statement zum Anschlag von Hanau

Statement zum Anschlag von Hanau

In der Nacht des 19.2.2020 geschah etwas Furchtbares. Ein Mann erschoss zehn Menschen, davon neun in einer ShishaBar: seine eigene Mutter und sich noch selbst dazu. Wir, die SchülerInnen des Pfarrwiesengymnasiums, wollen zum Jahrestag dieser Tragödie ein Statement abgeben.

Als Teil einer kulturell vielfältigen Schule finden wir diesen Akt der Gewalt, der von rassistischen Gedanken getrieben wurde und vielen Menschen nur aufgrund ihrer Herkunft das Leben kostete, unerklärlich.

Diese grausame Tat ist der traurige Beweis, dass immer noch Überbleibsel des Nationalsozialismus in Deutschland zu finden sind. 
Wir, die SchülerInnen des GiPS, haben das Glück Teil einer Gemeinschaft zu sein, die uns in dem Bewusstsein für kulturelleVielfalt und eine plurale Gesellschaftaufwachsen lässt. 
Die Arbeitsgemeinschaft Schule ohne Rassismus arbeitet aktiv an weiteren Themen, um aus unserer Schule ein immer offeneren Ort zu machen. 

Wir wollen alle zusammen den Opfern gedenken und weiterhin entschlossen gegen Rassismus ankämpfen.

In Gedenken an:

Said Nesar Hashemi, 21

Hamza Kurtović, 22

Ferhat Unvar, 22

Vili Viorel Păun, 23

Sedat Gürbüz, 30

Gökhan Gültekin, 37

Kaloyan Velkov, 33

Fatih Saraçoğlu, 34

Mercedes Kierpacz, 35

Gabriele Rathjen, 72 (Mutter des Täters)

Athenais

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