
Bild: „Was wünschen sich Schüler von Lehrern?“ von Isabella
Letzte Woche haben wir uns mit der Frage beschäftigt, was sich Lehrer von uns Schülern wünschen. Doch wie sieht es eigentlich andersherum aus? Was wünschen sich Schüler von ihren Lehrern?
Dafür haben wir Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassenstufen befragt und sind auf einige grundlegende Wünsche gestoßen – darunter sowohl sehr einfache als auch besonders wichtige Anliegen.
Starten wir mit den eher einfachen Wünschen:
Die wohl häufigste Antwort war, dass es im Unterricht erlaubt sein sollte, Kaugummi zu kauen. Vor allem jüngere Schüler äußerten diesen Wunsch, da Lehrkräfte bei ihnen oft strenger darauf achten als in höheren Klassen. Viele Lehrer empfinden Kaugummikauen als respektlos, während zahlreiche Schüler berichten, dass sie sich dadurch besser konzentrieren können. Tatsächlich zeigen auch einige Studien, dass Kaugummikauen die Durchblutung des Gehirns fördern und somit die Leistungsfähigkeit unterstützen kann (siehe Quelle unten).
Ein weiterer Wunsch ist, Kapuzen im Unterricht tragen zu dürfen. Jeder hat schließlich mal einen „Bad Hair Day“, den man nicht unbedingt zeigen möchte (außer Herr Mirbach 😉). Gerade im Winter, bei kalten Temperaturen, sollte das Tragen einer Kapuze oder Mütze kein Problem sein.
Außerdem wünschen sich viele Schüler, dass der Unterricht spielerischer und kreativer gestaltet wird. Das bedeutet: mehr Kahoots, mehr Partner- und Gruppenarbeit und natürlich Spiele wie zum Beispiel Vokabelrennen. Diese machen nicht nur Spaß, sondern motivieren auch beim Lernen.
Ein weiterer häufig genannter Punkt: keine Hausaufgaben von einem Tag auf den nächsten. Hausaufgaben sind ohnehin nicht besonders beliebt – aber wenn sie direkt am nächsten Tag abgegeben werden müssen, wird es schnell stressig. Vor allem dann, wenn man am Nachmittag noch lange Unterricht hat, manchmal sogar bis 17:10 Uhr -ein absoluter Albtraum. Gleichzeitig ist vielen Schülern bewusst, dass sich dieser Wunsch nicht immer umsetzen lässt, da der Unterrichtsstoff oft nicht vollständig in der Schule behandelt werden kann und dementsprechend zu Hause fertig gemacht werden muss.
Der wohl wichtigste Wunsch lautet jedoch: mehr Verständnis und Geduld seitens der Lehrer. Manchmal fehlen Hausaufgaben nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil es einem einfach nicht gut ging. Dennoch scheint dafür nicht immer Verständnis vorhanden zu sein, da es als unsere Verantwortung gilt, vorbereitet zu sein. Auch bei der Rückgabe von Tests oder Klausuren kommt es gelegentlich zu Frust: Auf Nachfragen heißt es oft, dass Lehrer viele Klassen haben und noch andere Arbeiten korrigieren müssen. Dabei wird jedoch häufig vergessen, dass auch Schüler mehrere Fächer haben und ebenfalls unter Zeitdruck stehen.
Was meint ihr? Habt ihr noch weitere Wünsche? Denkt ihr, es lässt sich ein Kompromiss finden, mit dem sowohl Lehrer als auch Schüler zufrieden sind? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!
Nesli Mutlu
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