Warum ist deutsches Internet eigentlich so langsam?

Warum ist deutsches Internet eigentlich so langsam?

Viele Menschen in Deutschland beschweren sich über ihre Internetverbindung und das zu gutem Grund. Im weltweiten Vergleich der durchschnittlichen Internetgeschwindigkeit landet Deutschland mit mickrigen 15,3 Mbit/s auf Platz 25. Das heißt auch, dass 12 andere EU-Länder besser abschneiden als Deutschland. Bei einem Vergleich der durchschnittlichen Höchstgeschwindigkeit landet Deutschland mit 65,6 Mbit/s auf Platz 45, wobei 16 EU-Länder besser abschneiden. Deutschland ist somit in Hinsicht auf seine Internetverlegung ein Entwicklungsland. Doch wie ist das möglich, wenn Deutschland auf der Liste der reichsten Länder auf Platz 4 landet?

Das Problem liegt in den Kabeln, die in Deutschland verlegt wurden. Schon in 1981 wurde erkannt, dass Glasfaser die Zukunft seien und der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt setzte einen 30 Jahresplan auf, um die Verlegung dieser zu garantieren. Dieser Plan allerdings wurde von dem darauffolgenden Kanzler Helmut Kohl eingestellt, um die Verbreitung von Kabelfernsehen zu ermöglichen, welches Kupferdrähte nutzt. Als Vergleich, ein Kupferdraht ist für das Internet wie ein Feldweg für ein Auto. Glasfaser sind vergleichbar mit einer Autobahn. Während also in vielen ärmeren Ländern die „Autos“ auf „Autobahnen“ fahren, bewegen sich die „Autos“ in Deutschland auf „Feldwegen“ fort.

Es ist an dem Punkt angekommen, dass sogar Länder wie Rumänien Deutschland eingeholt haben und schon meilenweit voraus sind. Und von den Preisen, die in Deutschland herrschen könnte man sich in anderen Ländern eine 4mal schnellere Verbindung leisten. Trotz vieler Versprechungen, dass Deutschland bis zu einem bestimmten Jahr eine bestimmte Minimalgeschwindigkeit erlangt, wurde bis heute in dieser Hinsicht nichts getan. So haben wir den Standard, der in 2016 erreicht werden sollte, 5 Jahre später noch nicht erreicht und es gibt immer noch Haushalte, die eine Verbindung unter 10Mbit/s haben. Das alles wird durch das Monopol, welches Telekom über einen Großteil der Leitungen hat, nicht verbessert und sie können tun und lassen was sie wollen, weil selbst wenn jemand zu einem anderen Anbieter wechseln würde, läuft alles immernoch über die Leitungen der deutschen Telekom. So fragen wir uns, wann sich denn endlich etwas ändern wird und wann Deutschland endlich an einer akzeptablen Stelle auf dem Weltweiten Ranking landet.

Maxime

Maxime

5 Gedanken zu “Warum ist deutsches Internet eigentlich so langsam?

  1. Sehr geehrte GiPs Online Redaktion,
    anlügen könnt ihr euch selbst aber nicht eure Leser. Das Bild, welches benutzt wurde ist genau das Thumbnail des genannten Videos und der Aufbau ist zufällig genau derselbe. Dass Ihre internen Diskussionen ungefähr dieselbe Qualität wie dieser Artikel haben war mir bewusst, da sich das Ego vermutlich angegriffen fühlt wenn man kritisiert wird. Oder würde ein Schüler, welcher eine Note dafür bekommt, wirklich zugeben? Eingeständnis ist eine Kunst die nicht viele Menschen beherrschen.
    Leider hat meine Kritik über den Modeartikel auch nichts mit Geschmack zu tun, sondern basiert auf modejournalistischen Fakten, welche man ganz einfach googeln kann und natürlich möchte ich nicht sechs mal die Woche über Basketball oder Fußball lesen (was übrigens ein Strohmannargument ist aber davon mal abgesehen da ich euren Punkt verstanden habe) und habe eingesehen, dass „Butter vs Margarine“ seine Daseinsberechtigung hat, so sind wir doch alle Menschen mit verschiedenen Geschmäckern. Die einen mögen Butter, die anderen Margarine 😉
    LG

    1. Sehr geehrter Herr Bürger,
      danke für Ihre Antwort, wir schätzen es sehr, derart treue und kritische Leser zu haben, die uns jeden Tag aufs Neue zu journalistischen Höchstleistungen antreiben.
      Mit freundlichen Grüßen,
      Ihr GIPS-Online Team

  2. Hallo liebes GiPs Online Team. Ich verfolgte eure Zeitschrift schon etwas länger, jedoch muss ich seit geraumer Zeit mit dem Nachlass der Qualität eurer Artikel und meines daraufhinfolgenden Desinteresses an eurer Zeitschrift kämpfen. Nicht nur lässt die sprachliche Wahl zu wünschen übrig, ein Paradebeispiel für Einfallslosigkeit spiegelt nicht nur „Butter vs. Margarine“ sondern auch dieser von einem YouTube Video geklauten Artikel wieder, welcher lediglich eine Inhaltsangabe zu dem Video von „Simplicissimus – Warum das mobile Internet in Deutschland so schlecht ist.“ und das – Ungekennzeichnet!
    Das journalistische Gegenteil einer Glanzleistung spiegelt sich auch im Artikel über Dauenenjacken wieder, welche bereits im Jahre 2019 in den Trend kamen und mittlerweile in ihrer Trendkurve wieder abflachen. Der Artikel erschien also viel zu spät! Generell klingt dieser Artikel wie geschrieben von einem Menschen, welcher mit Mode nichts am Hut hat. Warum also einen Modeartikel schreiben? Werden die Stärken der Schüler missachtet und einfach nur Artikel geschrieben damit Artikel geschrieben werden? Doch Lob gebührt, wem Lob gebührt. So fande ich den Artikel, welcher über den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen wie den Artikel über Aurafarben und ihre Bedeutungen vom Zeitgeist her sehr treffend und die Autoren verwenden hier ihr Niveau sprachlicher und journalistischer Kenntnis, wie es von einer Schülerzeitung gefördert gehört. Die Artikel sind interessant, treffen den Zeitgeist und sind gut strukturiert.
    Ich freue mich weiterhin GIPs Online zu verfolgen, was gesagt wurde wurde gesagt.
    LG

    1. Sehr geehrter Herr Bürger,
      wir als Redaktion des Gips-Online Magazins bedanken uns bei Ihnen sehr für Ihr ausführliches Feedback.
      Ihre Kritik zu den Artikeln über Mode und Butter haben wir intern diskutiert und sind zum Schluss gekommen, dass sich über Geschmack nicht streiten lässt. Wir wollen uns jedoch auch mit Themen befassen, über die wir vor unserer Recherche nicht soviel wussten. Oder möchten Sie sechs mal die Woche über Basketball und Fußball informiert werden? Ein Widerspruch zum Thema Internetartikel: Die Informationen sind zwar in dem Video vorhanden, allerdings geschah die Recherche größtenteils über Zeit.de und Spiegel.de.
      Wir freuen uns dennoch sehr über Ihr Lob und hoffen, dass Sie uns weiter treu bleiben.
      Mit freundlichen Grüßen,
      Ihr GIPS-online Team

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